Taka-Tuka-Land

Die Astrid-Lindgren-Schule stellt sich vor:
 
Die Astrid-Lindgren-Schule ist die einzige Schule in Erdmannhausen. Mit ihren 50 Jahren ist die Astrid-Lindgren-Schule sehr aktiv: Mit frischen Ideen und viel Engagement von Lehrern und Eltern wird versucht, den Erziehungs- und Bildungsauftrag zeitgerecht umzusetzen.
Unter dem Motto „Miteinander – Füreinander“ pflegt sie seit vielen Jahren intensive
Kontakte nach außen: Kooperationen mit Vereinen, dem Seniorenheim und der Bücherei
und viele andere mehr.
 
Zahlreiche Arbeitsgemeinschaften, Projekte und Aktionen sind entstanden. Und der Erfolg gibt uns Recht: So wurde im Juli 2003 die Zusammenarbeit der Schule mit dem Biotop-Arbeitskreis mit dem Umweltpreis des Landkreises Ludwigsburg ausgezeichnet.
2004 folgte eine Anerkennung für das Naturprojekt „Weiden“.
Das „Miteinander – Füreinander“ spielt auch im Schulalltag eine gewichtige Rolle. Seit Herbst 2002 trafen sich Eltern und Lehrer in regelmäßigen Abständen, um einen Leitfaden zum fairen Umgang miteinander und ein Leitbild „Niemals Gewalt“ im Sinne unserer Namensgeberin Astrid Lindgren zu entwickeln. Diese wurden im Schuljahr 2007 / 2008 fertig gestellt. Die Weiterbildung des Lehrerkollegiums zur „Faustlos-Schule“im Jahr 2004 war ein weiterer Schritt in diese Richtung.
 

 

Taka Tuka Land
Es war Zeit für Veränderung
Schulalltag
Asphalt und Langeweile – ein konventioneller Pausenhof. Die wenigen umliegenden Grünflächen waren für Kinder langweilig und bei schlechtem Wetter nicht zu nutzen.
 
Das wollten wir ändern!
Ein Schulhof wie in Taka-Tuka-Land sollte entstehen - mit Nischen, Höhlen und Büschen, die einladen zum Verstecken und Zurückziehen. Sehen, Fühlen, Riechen und Hören – alle Sinne und die Phantasie sollen angesprochen werden.
 
Die richtige Planung war unsere Erfolgsgarantie!
Fachwissen und umfangreiche Projekterfahrung haben wir uns mit der Forschungsstelle für
Frei- und Spielraumplanung (FFS) mit an Bord geholt. Bei der Entwurfsplanung handelte sich um ein Sanierungskonzept, das nach naturnahen Ansätzen erarbeitet wurde.
Hand in Hand. Nach der Devise gemeinsam planen, gemeinsam organisieren, gemeinsam bauen und gemeinsam Verantwortung tragen für das Selbsterschaffene. An einem Wochenende im Oktober 2004 war die Umsetzung geplant: In einer Bürgeraktion. Lehrer, Eltern, Kinder, Jugendliche und Erdmannhäuser Bürgerinnen und Bürger führten unter fachlicher Anleitung die Bauarbeiten durch. Dies sollte die Schulgemeinschaft zusammenschweißen, die Identifikation mit dem Projekt fördern und die Verantwortlichkeit der Beteiligten fördern. Und so kam es auch.


Damit das Lernen gelingt
 

Die Astrid-Lindgren-Grundschule in Erdmannhausen machte sich auf den Weg.
Pausen sind wichtig. Wir alle brauchen sie, um uns zu erholen, zu entspannen und loszulassen. Schulkinder wollen in den Pausen spielen, tollen, entdecken und sammeln. Alle Sinne werden angeregt, wenn Kinder beim Spielen ihre Umgebung verändern, mit ihr experimentieren und sie so begreifen lernen. Kinder, die ihrem Bedürfnis nach Bewegung und Fantasie freien Lauf lassen können sind offener und ausgeglichener. Unser naturnaher Pausenhof schafft sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeiten die Spaß machen. So haben Aggressionen keine Chancen. 
  • Wir wollten für die Kinder unserer Schule eine naturnahe Bewegungslandschaft zum Lernen mit allen Sinnen gestalten.
  • Wir wollten den Kindern einen Raum schaffen für gemeinsames Spielen, Klettern, Laufen, Schaukeln und Balancieren.
  • Wir wollen einen Pausenhof gestalten zum Erleben kleiner Abenteuer, zum Erfahren kalkulierbarer Risiken und zur Stärkung des eigenen Mutes.
  • Wir wollten Nischen schaffen zur Erholung , zur Kommunikation und zum Erfahren von sozialem Miteinander.
  • Wir wollten die Schule öffnen und einen Treffpunkt für Jung und Alt, eine Begegnungsstätte, schaffen.
  • Wir wollten dies alles im Rahmen einer Bürgeraktion verwirklichen.
Eltern, Lehrerinnen, Kinder und Erdmannhäuser Bürgerinnen und Bürger haben an einem Wochenende im Oktober 2004 gemeinsam den Schulhof umgestaltet. Erfahrene Bauleiter halfen uns dabei. Jede Hilfe war uns willkommen. Wir haben Sie bekommen und wir haben es geschafft!

Eine Bildergalerie über den Ausbau des Taka-Tuka-Landes finden Sie hier.

 

Schulhof alt






Nicht so!

 

Ein Schulhof wie im Taka Tuka Land






Sondern so!

 



Pausenhof der Astrid-Lindgren-Schule wie in Taka-Tuka-Land

 
Die Umgestaltung des Pausenhofes bedeutete die Gliederung des Hofes in verschiedene
Funktionsbereiche:
 
Gestaltung von Aktivitätsbereichen
  • „Regenfluss“
    (Pflasterrinne mit Wackel- und Seilbrücke und periodischem Wasserlauf)
  •  „Nicht-den-Boden-berühren-Pfad“
  •  „Licht- und Schattenwege“
  •  „Villa Kunterbunt“
    (Haus auf Stelzen mit ungewöhnlichen Zugangswegen)
  •  „Hoppetosse“
    (Holzpodest mit Seilbrücke zum Kletterfelsen)
  •  „Vogelnestschaukel“
    (ein Gruppenspielgerät)

Gestaltung von Ruhe- und Kommunikationsräumen

  •  „Grünes Klassenzimmer“ als Unterrichts- und Begegnungsort
  • Rückzugs- und Begegnungsnischen
  •  Sinneswege, als Nasch- und Beerengarten oder Duft- und Schmetterlingsgarten
  •  Pflanzen, die Licht und Schatten geben oder zum Höhlenbauen einladen, bilden eine  Erlebnislandschaft, die alle Sinne anregt.